22. April 2018

song des sonntags

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“für alles”

international music werden am kommenden freitag ihr erstes album veröffentlichen. es handelt sich um ein doppel-album. das mag auf den ersten blick größenwahnsinnig erscheinen, könnte sich für den eigenwilligen kraut-rock der essener band aber auch als durchaus angemessen erweisen.

30. März 2018

plattentest

verfasst in platten von oklahoma - od


the sheepdogs – changing colours
“es hat sich gelohnt, sie im hinterkopf zu behalten: mit “changing colours” haben the sheepdogs anfang februar wieder ein feines rock ‘n’ roll album vorgelegt. breit instrumentiert werden selbst vermeintlich schleppende balladen im handumdrehen zu wahren ohrwürmern. bratsche und fidel spielen vereinzelt die erste geige, country-klänge wechseln mit schneidigen barré-akkorden. mit jimmy bowskill – seit drei jahren in der band – hat überdies erstmals ein ausgezeichneter multi-instrumentalist mitgewirkt, dem gar ein eigener wikipedia-eintrag gewidmet ist. einzige wermutstropfen: ein oder zwei texte, die doch ein wenig plump anmuten. zudem hätten einige der 17 stücke noch etwas länger ausgespielt werden können. vielmehr geht die band geradezu verschwenderisch mit ihren songideen um. allein im obligatorischen medley zum ausklang des albums steckt genug pulver für eine ganze platte. anspieltipps gibt es also zur genüge. wie wäre es mit “let it roll” und “the big nowhere”?” (gastrezension)

27. März 2018

du, die anderen und ich

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“du, die anderen und ich”

moritz krämer ist bekennender fan des songschreibers florian sievers, der unter dem namen das paradies musik macht. das soll mir als referenz mehr als genügen.

3. März 2018

hater live at tapetown

verfasst in outtakes von oklahoma - od

einfach bezaubernd, wie hater in den tapetown-studios den song “blushing” ihrer ep “red blinders” performen.

14. Februar 2018

konzertbesuch

verfasst in konzerte von oklahoma - od


the sonics, zakk
“ich komme zurück auf die frage, wie weit eigentlich bandnamen weitergetragen werden sollten. rund drei jahre ist es her, dass die sonics in weitestgehend originärer besetzung das famose comeback-album “this is the sonics” eingespielt haben und es in den konzertsälen der westlichen welt präsentierten. aus altersgründen kam es dann aber recht bald zu zwei umbesetzungen. was veranstalter allerdings nicht davon abhält, bis heute das 2015er line-up zu avisieren. diese gemengelage machte das konzert im düsseldorfer zakk zu einem interessanten phänomen – auf und neben der bühne. das gut gefüllte auditorium reagierte zu beginn sichtlich verblüfft ob der “jugendlichen” sonics. und auch der kundige anhänger wurde mit einer weiteren umbesetzung am bass – don wilhelm für freddie dennis – überrascht. beim blick zur seite sah man zuschauer die worte “the sonics” googlen. wer sind diese fünf herren im rampenlicht genau, die vor dem überdimensionierten cover der “boom”-platte mit den konterfeis der band musizieren? die menge groovte sich unterdessen warm und bedachte die zweieinhalb-minütigen nummern beständig mit tosendem beifall. auf der bühne legte sich insbesondere nachwuchs-sonic evan forster kräftig ins zeug. ein ums andere mal präsentierte er dem publikum mit energischer pose eines seiner zwei gitarrensoli – beide übrigens: überragend. alt-meister rob lind am saxophon gab den elder statesman, versorgte das publikum mit anekdoten aus fünzig jahren garagen-rock und winkte immer mal wieder in die euphorisiertesten ecken des saales. abends zuvor in wiesbaden, so war vor konzertbeginn im publikum zu hören, hätten die sonics zu viel rock ‘n’ roll gespielt. zu viel rock ‘n’ roll? die sonics? mit fortschreitendem abend jedoch fiel auf: die gruppe servierte gefühlt ein paar genre-standards zu viel und bot unterm strich etwas zu wenig sonics-sound. aber sind die sonics von 2018 damit schon ihre eigene cover-band? nein. denn wie sagte rob lind zwischen “louie, louie” und “boss hoss” oder “dirty robber” und “psycho” über seine mitstreiter: “sie waren schon sonics, bevor sie in der band spielten”. er muss es wissen. dass die songs der sonics selbst zu klassikern des genres geworden sind, tut sein übriges.” (gastbeitrag)