14. Februar 2018

konzertbesuch

verfasst in konzerte von oklahoma - od


the sonics, zakk
“ich komme zurück auf die frage, wie weit eigentlich bandnamen weitergetragen werden sollten. rund drei jahre ist es her, dass die sonics in weitestgehend originärer besetzung das famose comeback-album “this is the sonics” eingespielt haben und es in den konzertsälen der westlichen welt präsentierten. aus altersgründen kam es dann aber recht bald zu zwei umbesetzungen. was veranstalter allerdings nicht davon abhält, bis heute das 2015er line-up zu avisieren. diese gemengelage machte das konzert im düsseldorfer zakk zu einem interessanten phänomen – auf und neben der bühne. das gut gefüllte auditorium reagierte zu beginn sichtlich verblüfft ob der “jugendlichen” sonics. und auch der kundige anhänger wurde mit einer weiteren umbesetzung am bass – don wilhelm für freddie dennis – überrascht. beim blick zur seite sah man zuschauer die worte “the sonics” googlen. wer sind diese fünf herren im rampenlicht genau, die vor dem überdimensionierten cover der “boom”-platte mit den konterfeis der band musizieren? die menge groovte sich unterdessen warm und bedachte die zweieinhalb-minütigen nummern beständig mit tosendem beifall. auf der bühne legte sich insbesondere nachwuchs-sonic evan forster kräftig ins zeug. ein ums andere mal präsentierte er dem publikum mit energischer pose eines seiner zwei gitarrensoli – beide übrigens: überragend. alt-meister rob lind am saxophon gab den elder statesman, versorgte das publikum mit anekdoten aus fünzig jahren garagen-rock und winkte immer mal wieder in die euphorisiertesten ecken des saales. abends zuvor in wiesbaden, so war vor konzertbeginn im publikum zu hören, hätten die sonics zu viel rock ‘n’ roll gespielt. zu viel rock ‘n’ roll? die sonics? mit fortschreitendem abend jedoch fiel auf: die gruppe servierte gefühlt ein paar genre-standards zu viel und bot unterm strich etwas zu wenig sonics-sound. aber sind die sonics von 2018 damit schon ihre eigene cover-band? nein. denn wie sagte rob lind zwischen “louie, louie” und “boss hoss” oder “dirty robber” und “psycho” über seine mitstreiter: “sie waren schon sonics, bevor sie in der band spielten”. er muss es wissen. dass die songs der sonics selbst zu klassikern des genres geworden sind, tut sein übriges.” (gastbeitrag)

28. Januar 2018

trockne deine tränen

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“marie”

sie haben es wieder getan. nach “lisa” und “annabelle” legten isolation berlin mit “marie” gestern bereits den dritten song mit mädchennamen im titel vor. und auch dieser klingt mal wieder gespenstisch gut. das dazugehörige neue album “vergifte dich” wird am 23. februar erscheinen.

24. Januar 2018

fresh but timeless music

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“wings”

die goldene ära des indie-rocks lässt sich bekanntlich am besten zwischen 2001 und 2008 verorten. gefühlt im wochentakt erschienen damals die wirklich großen alben von bands wie the strokes, the white stripes, franz ferdinand, the libertines, mando diao und den arctic monkeys. genau nach dieser zeit klingen auch the jacks aus kalifornien mit ihrer neuen single “wings”.

15. Januar 2018

made in britain

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“one rizla”

dringlichen post-punk in bester britischer manier liefern die jungspunde von shame auf ihrem debüt-album “songs of praise” ab. eine der wenigen nummern mit pop-einschlag ist “one rizla” – eine herrlich dahingerotzte hymne.

14. Januar 2018

song des sonntags

verfasst in outtakes von oklahoma - od

für ihr album “teens of denial” wurden car seat headrest vor zwei jahren allerorten ziemlich abgefeiert. auf vielen jahresbestenliste war die platte damals zu finden. nun legt die band um will toledo nach. am 16. februar wird das neue werk “twin fantasy” erscheinen. die single “nervous young inhumans” erweist sich als ein überzeugender vorbote.