1. Juli 2017

summertime sadness

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“apocalypse”

einem verregneten samstag wie diesem begegnet man am besten mit cigarettes after sex, denen mit ihrer schwelgerisch-melancholischen debüt-lp eines der schönsten alben des bisherigen jahres geglückt ist.

25. Juni 2017

konzertbesuch

verfasst in konzerte von oklahoma - od


traumzeit festival 2017
“das traumzeit festival in duisburg verfügt schon seit längerem über einen ziemlich guten ruf, von dessen berechtigung ich mich am letzten wochenende überzeugen ließ. unumstrittenes alleinstellungsmerkmal dieses festivals ist sicherlich seine kulisse. inmitten von hochöfen, hüttenwerk und gaskesseln spielen auf vier bühnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, regionale nachwuchsbands sowie bereits etablierte pop-acts. hierbei liegt der fokus offenbar nicht auf verkopfter nischen-musik. es soll vielmehr ein breites publikum angesprochen werden, was angesichts der diesjährigen ticket-verkaufszahlen gelungen zu sein scheint. das line-up versorgte mich vorallem mit musikern, deren karrieren ich schon sehr lange verfolge, um die es in den letzten jahren jedoch etwas ruhiger geworden ist. da wäre zunächst helgi jónsson, der zusammen mit seiner ehefrau tina dico in der gebläsehalle ein leidenschaftliches set hinlegte, bei dem mir umgehend in den sinn kam, endlich mal wieder in seine sensationelle platte “for the rest of my childhood” aus dem jahr 2009 hineinzuhören. ähnliches geschah beim auftritt der shout out louds, die mit ihren letzten beiden platten zwar etwas in der versenkung verschwunden waren, live aber nach wie vor wunderbaren schweden-pop abliefern, der uns vor über zehn jahren alle so verzückte. emotional wurde es am festival-sonntag. die kilians spielten ihre endgültig letzte show. und das unweit ihrer heimat dinslaken. auch hier fühlte ich mich an die anfänge meines blogs erinnert. damals verfolgte ich den beginn der karriere der band mit großem interesse. schließlich wagten sich diese fünf jungspunde unverfroren an den sound der großen strokes, denen ich seit der jahrtausendwende verfallen war. umso schöner, dass die kilians als allerletzten song ihres live-daseins “someday” ebenjener fantastischen band aussuchten.”

18. Juni 2017

fight or flight or dance all night

verfasst in outtakes von oklahoma - od

“fight or flight…”

eirik glambek bøe dürfte den meisten als partner von erlend øye bekannt sein. zuletzt legten sie als kings of convenience gemeinsam das fabelhafte album “declaration of dependence” auf. das ist nun knappe acht jahre her. erlend tobte sich zwischenzeitlich mit verschiedenen projekten anderweitig aus. von eirik hörte man hingegen weniger. das wird sich jetzt ändern. mit seinem kumpel øystein gjærder bruvik gründete er eine neue band, die den namen kommode trägt. ein debüt-album mit dem titel “analog dance music” ist für den 18. august angekündigt. und auf diesem wird es wohl ähnlich entspannt wie damals zugehen. so lässt es jedenfalls die kostprobe “fight or flight or dance all night” vermuten.

15. Juni 2017

it’s ok to love dldgg

verfasst in outtakes von oklahoma - od

heute feiert das neue video der liga der gewöhnlichen gentlemen premiere bei der intro. “it’s ok to love dldgg” ist ein smash-hit geworden, wie man ihn erwarten konnte und der hier natürlich nicht fehlen darf. der neue gleichnamige langspieler der band wird am 14. juli – wie gewohnt – bei tapete records erscheinen. ein besuch der im herbst anstehenden tour sei mal wieder jedem ans herz gelegt.

4. Juni 2017

große kunst oder formatradio?

verfasst in outtakes von oklahoma - od

in der letzten woche ließen erstaunlich viele namhafte bands neue songs von sich hören. eine kurze zusammenfassung:

liam gallagher“wall of glass”:
business as usual. aber immerhin mit hymnen-potential. es bleibt abzuwarten, wie noel in kürze nachlegt.

foo fighters“run”:
mit viel krach und geschrei bugsiert sich die band für einen moment weit weg vom stadion-rock vergangener zeiten.

radiohead“i promise”:
für band-liebhaber ist die nun erstmals erschienene studio-version des songs sicherlich ein must-have.

the war on drugs“holding on”:
gewohnt grandios. wobei er nicht ganz an “thinking of a place”, den ersten vorboten des neuen albums, heranreicht.

arcade fire“everything now”:
die neuerscheinung dieser woche, die wohl am meisten polarisiert. mit disco, sing-along und panflöten!