{"id":5570,"date":"2011-07-05T22:02:22","date_gmt":"2011-07-05T20:02:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oklahoma-od.com\/?p=5570"},"modified":"2011-07-06T19:11:22","modified_gmt":"2011-07-06T17:11:22","slug":"dire-straits-est-1977","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oklahoma-od.com\/?p=5570","title":{"rendered":"dire straits, est. 1977"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"\/bilder\/straits.jpg\" title=\"dire straits\" \/><\/p>\n<p><em>&#8222;im m&#228;rz 2008 sagte <strong><a href=\"http:\/\/www.bobdylan.com\/\" target=\"blank\">bob dylan<\/a><\/strong> in seiner radioshow: &#8222;fr&#252;her sind die leute ins studio gegangen, wenn sie etwas zu sagen hatten. heutzutage gehen die leute ins studio, um die zeit totzuschlagen. sie sitzen rum, bestellen sushi, holen kaffee von starbucks, warten auf inspiration ? und so h&#246;ren sich die platten auch an. es gibt platten, an denen drei jahre gearbeitet wurde. man h&#246;rt sie sich an ? und es ist nichts drauf.&#8220; vielleicht l&#228;sst sich vor dem hintergrund dieser aussage erkl&#228;ren, warum bob dylan f&#252;r die aufnahmen seines 1979er albums <em>&#8222;slow train coming&#8220;<\/em> teile der <strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dire_Straits\" target=\"blank\">dire straits<\/a><\/strong> ins studio holte. denn deren erste selbstbetitelte platte von 1978 ist ein &#228;u&#223;erst gutes beispiel f&#252;r ein inspiriertes, direktes und &#8222;unproduziertes&#8220; album. der musikwissenschaftler, radiomoderator und &#8222;dire straits-entdecker&#8220; <strong><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Charlie_Gillett\" target=\"blank\">charlie gillet<\/a><\/strong> beschrieb dies so: &#8222;dire straits made their first album with producer <strong><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Muff_Winwood\" target=\"blank\">muff winwood<\/a><\/strong>, who simply documented the group&#8217;s sound with no attempt to stamp his own mark on top of theirs.&#8220; so wurde kein extra-mikro vor den ersten geiger gestellt ? auch wenn das laid-back gitarrenspiel von s&#228;nger <strong><a href=\"http:\/\/www.markknopfler.com\/\" target=\"blank\">mark knopfler<\/a><\/strong> auch auf der ersten platte schon pr&#228;gnant war ? sondern man mikrofonierte vielmehr das ganze &#8222;orchester&#8220; von weiter weg, weil es seinen ganz eigenen sound hatte. die &#8222;recordings&#8220; ? hier ganz im sinne von &#8222;erfassen&#8220;, &#8222;festhalten&#8220;, &#8222;bericht&#8220; oder &#8222;nachweis&#8220; zu verstehen ? waren schnapssch&#252;sse von etwas, das bereits stattfand. und erfolgten nicht nach dem motto: gehen wir ins studio und schauen mal, wie kreativ wir sein k&#246;nnen. viele kritiker lobten damals die g&#252;te der band und ihres materials, merkten allerdings an, die dire straits sollten demn&#228;chst mal ein richtiges album produzieren. es gibt dagegen sicher gute gr&#252;nde zu behaupten, dass alles, was nach dem deb&#252;t-album kam, belangloser war, weil das leichtfertige, unproduziert authentische schwand, bis man das klangerlebnis f&#252;r die neu geschaffene cd-technik <em>&#8222;brothers in arms&#8220;<\/em> einspielte. auch die <strong><a href=\"http:\/\/www.beatles.com\/\" target=\"blank\">beatles<\/a><\/strong> ab <em>&#8222;revolver&#8220;<\/em> waren brillant. <strong><a href=\"http:\/\/www.pinkfloyd.com\/\" target=\"blank\">pink floyd<\/a><\/strong> waren toll und <em>&#8222;money for nothing&#8220;<\/em> war gro&#223;artig. die &#8222;sultans of swing&#8220; jedoch waren ganz weit vorne: &#8222;no sense of pomp or self-importance, just making music.&#8220;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;im m&#228;rz 2008 sagte bob dylan in seiner radioshow: &#8222;fr&#252;her sind die leute ins studio gegangen, wenn sie etwas zu sagen hatten. heutzutage gehen die leute ins studio, um die zeit totzuschlagen. sie sitzen rum, bestellen sushi, holen kaffee von starbucks, warten auf inspiration ? 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