
johnossi, haldern pop 2007
„johnossi gehören in den kleinen club und nicht auf die bühnen hiesiger festivals – ihr ungezügelter sound leidet einfach zu stark unter solchen freiluftkonzerten. auch der affektiert wirkende wutausbruch des sängers gegen ende konnte nicht über eine eher schwache performance hinwegtäuschen. im gemütlichen gleis 22 in münster gefielen mir die zwei jungs jedenfalls wesentlich besser, so dass leichte enttäuschung nicht zu verbergen war.“
konzerte


voxtrot, haldern pop 2007
„bedauerlicherweise war er viel zu schnell vorbei. der auftritt der fünf amerikaner aus austin, texas. doch passte die lieblos zusammengestellte setlist ganz gut zur performance des überaus aufgeregt erscheinenden sängers namens ramesh srivastava. mit „kid gloves“ schmetterten voxtrot zwar einen der besten pop-songs vergangener jahre hinaus, doch konnte man sich in der kürze der zeit nie so richtig auf sie einlassen. schade, steckt in ihnen doch so viel potential.“

the electric soft parade, haldern pop 2007
„viel versprochen hatte ich mir von der electric soft parade. doch mehr als ordentlicher durchschnitt wurde letztendlich leider nicht geboten. mit einem bunten potpüree ihrer drei platten wurde das publikum zwar zufrieden gestellt, doch der letzte funke sprang zu meinem bedauern nicht über.“


the magic numbers, haldern pop 2007
„einen absoluten höhepunkt der drei festivaltage stellten die sympathischen musiker von den magic numbers dar. mit herzzerreißendem hippietum glänzten sie auf ganzer linie, bewegten die menschen zum tanzen und schwelgen in wunderschöner melodieführung. der stimmung zu gute kam hierbei sicherlich auch die langsam einsetztende dämmerung, die das konzert zu einem unvergesslichen ereignis machte.“


jamie t, haldern pop 2007
„auf platte konnte ich mit dem jungen jamie t bisher nicht allzu viel anfangen. umso überraschter war ich von seiner soliden bühnen-performance. auch alle menschen um mich herum schienen mehr als angetan. vielleicht sollte ich mir doch noch einmal etwas zeit nehmen, um genauer in sein debüt hineinzuhören. selten war der unterschied zwischen live-auftritt und album-aufnahme größer. womöglich mein persönlicher überraschungs-act des festivals.“