platten


monsters of folk – monsters of folk
„angesichts der namen der beteiligten akteure hätten die erwartungen an dieses projekt kaum höher sein können. gerecht werden dem anspruch zwar letztlich songs wie „man named truth“, „ahead of the curve“ oder „magic marker“. übriges verläuft sich jedoch, wie „say please“ schon erahnen ließ, im trostlosen alltag. jammerschade, wirklich.“


jet – shaka rock
„schon auf „shine on“ zeichnete sich ab, welche richtung die australier von jet einzuschlagen beabsichtigten: weg von den rauen haudrauf-riffs, hin zur geschliffenen pop-produktion. eine entwicklung, die sich sich auf dem dritten album nun unüberhörbar fortsetzt. bei diesem prozess ging leider auch das gespür für die herzzerreißende ballade im passenden moment verloren, die jet auf ihrem debüt ebenso gekonnt zelebrierten, wie den ausgefeilten retro-rock. nur „she holds a grudge“ versprüht noch den reiz vergangener zeiten.“


arctic monkeys – humbug
„wo haben die arctic monkeys bloß die unbekümmertheit der beiden vorgänger-alben gelassen? düster, kalt und monoton spielen die briten ihr neues werk herunter. bemerkenswert unaufgeregt, wie festzustellen ist. gegen weiterentwicklung ist letztlich nichts einzuwenden, aber die neue ernsthaftigkeit steht ihnen einfach nicht.“


portugal. the man – the satanic satanist
„gepaart mit der bonus-cd „the majestic majesty“, auf der mit ausnahme von „let you down“ jeder dieser unverschämt vielseitigen songs noch einmal in akustischem gewand zur verfügung steht, gelingt portugal. the man vielleicht die überraschung des jahres. ein ähnlich ausgeglichener sound wird jedenfalls schwerlich zu finden sein.“


eels – hombre lobo
„mit tösendem geschrei, aber entspannter rhythmik eröffnet der bärtige kauz mark oliver everett sein neustes album, dessen elf weitere songs jedoch mit weitaus weniger ecken und kanten ausgestattet sind, als es noch auf den unzähligen vorgängern der fall war. vielmehr scheint sich „e“ auf die suche nach dem schönsten liebeslied begeben zu haben.“