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dringlichen post-punk in bester britischer manier liefern die jungspunde von shame auf ihrem debüt-album „songs of praise“ ab. eine der wenigen nummern mit pop-einschlag ist „one rizla“ – eine herrlich dahingerotzte hymne.

dringlichen post-punk in bester britischer manier liefern die jungspunde von shame auf ihrem debüt-album „songs of praise“ ab. eine der wenigen nummern mit pop-einschlag ist „one rizla“ – eine herrlich dahingerotzte hymne.
für ihr album „teens of denial“ wurden car seat headrest vor zwei jahren allerorten ziemlich abgefeiert. auf vielen jahresbestenliste war die platte damals zu finden. nun legt die band um will toledo nach. am 16. februar wird das neue werk „twin fantasy“ erscheinen. die single „nervous young inhumans“ erweist sich als ein überzeugender vorbote.
im rahmen der lektüre des wirklich empfehlenswerten buches „grant & ich“ von robert forster stieß ich neulich auf die australische punk-band the saints. genau wie die go-betweens wurde sie in brisbane gegründet und war maßgebend verantwortlich für die entwicklung der rock-musik in den 70er jahren. und auch heute entfaltet die einstige punk-hymne „(i’m) stranded“ noch eine ungeheure wucht.

die erste womöglich große veröffentlichung im neuen jahr wirft ihre schatten voraus: „die unendlichkeit“ – ein konzeptalbum von tocotronic. aber wie relevant ist die band im jahr 2018 tatsächlich noch? entscheidet selbst!