

figurines, reeperbahn festival 2007
„zum ersten mal sah ich die indie-rocker aus dänemark. da mir ihr neustes werk „when the deer wore blue“ wesentlich besser gefällt als ihre älteren songs, konnte ich mich mit der aktuellen setlist sehr gut anfreunden. mal monoton und psychedelisch, mal zügig und robust. jedenfalls nie ohne kräftige gitarrenwände. ein gig, um die augen zu schließen und sich ganz der musik hinzugeben.“
konzerte


seaside + björn kleinhenz, luna bar
„ein abend, der mir mit sicherheit in erinnerung bleiben wird. eröffnet wurde er durch einen münsteraner musiker, der unter dem namen seaside akustischen folk-pop darbietet. leise und unaufgeregt. sympathisch sowie zurückhaltend. überaus kompatibel mit der gemütlichen luna bar. mit seiner chris martin ähnlichen stimme dauerte es jedenfalls keine zwei minuten, das überschaubare publikum in schweigen und nachdenklichkeit zu versetzen. eine bessere einstimmung für björn kleinhenz, der sich im anschluss mit seiner tollen band aufmachte, die luna bar endgültig zu verzücken, hätte ich mir nicht vorstellen können. die gitarre stetig gehalten wie im kriegszustand, gelang es björn mit seinen mitstreitern die songs seines albums „trans pony“ noch schöner als auf platte zu instrumentieren. auch wenn sich das schema ähnelt und jeder song in einem großen finale zu enden scheint. begeisterung kommt jedes mal erneut auf. wie sich doch mit so einfachen mitteln ein unvergesslicher abend gestalten lässt. zum mitsingen bewog björn die menge (?) mit „the strongest machine“, bis er schließlich ganz allein unter den gästen seine zugabe spielte. viel mehr bedarf es nicht, um anmutig vor sich hin zu schwärmen.“


ghosts, haldern pop 2007
„mit den ghosts endete mein musikalischer aufenthalt beim diesjährigen haldern pop festival. geboten wurde brit-pop für herz und seele. mit einem ausklang, der nicht schöner hätte sein können. „temporary“, ein song, der es bereits auf eins meiner mixtapes geschafft hat, bildete den eindringlichen und feuerzeug-zündenden schlusspunkt eines ergreifenden wochenendes.“


shout out louds, haldern pop 2007
„da die editors bereits im vorfeld absagten, stand für mich der wahre „headliner“ des festivals prompt fest. den shout out louds galt in jedem fall die überwiegende vorfreude. zwar begannen die ersten minuten etwas verhalten, doch konnten die schweden das publikum doch recht zügig für sich gewinnen und verwandelten das überschaubare festival-gelände in eine tanzende pop-rock-show.“


loney, dear, haldern pop 2007
„der wohl zauberhafteste auftritt des haldern pop 2007 gelang loney, dear. es war die allererste bühne, die loney, dear in deutschland betraten. gleichwohl drangen die schweden unvermittelt ins herz der, leider noch nicht allzu zahlreich erschienenen, besucherschaft. sänger svanängen lehrte dem publikum mühelos seine texte und animierte trotz brühender hitze zum mitsingen. ergriffenheit lag in der luft. emil sowie seine junge, attraktive begleitung schmachteten so herzerweichend, dass gar nicht dagegen angekämpft werden konnte, dem charme der beiden zu erliegen.“





