
friska viljor – for new beginnings
„ähnlicher als in „if i die now“ kann man den shout out louds nicht klingen. eigentlich hätte dieser song auf deren zweites werk gehört, statt auf das dritte der schwedischen kollegen. ansonsten wird der hörer weitgehend mit eigenständiger und gewohnter kost versorgt. denn friska viljor führen das fort, was sie immer am besten konnten: gute laune verbreiten. ganz besonders gelingt das mit den hervozuhebenden songs „hey you“, „wohlwill“ und „people are getting old“.

platten

editors – in this light and on this evening
„die stimme von tom smith bleibt ohne zweifel einzigartig. doch dem neuen album der briten fehlt es leider an den pathetischen gitarrenwänden, durch die die vorgänger „the back room“ und „an end has a start“ ihre größe entfachten. sie wurden inzwischen weitgehend durch synthies ersetzt, deren künstliche kälte schlichtweg bedeutungslos klingt.“


kings of convenience – declaration of dependence
„trotz aller ruhe und gelassenheit, die diese platte ausstrahlt, gelingt es ihr, zu keinem zeitpunkt einfallslos zu klingen. ihr mögen hits wie „homesick“, „misread“ oder „cayman islands“ des vorgängers fehlen. letztlich ist es jedoch die harmonie dieses gesamtkunstwerks, die „declaration of depedence“ zur besten platte der kings of convenience macht.“


björn kleinhenz – b.u.r.m.a.
„nach einem befremdlichen beginn, der anderthalb minuten währt, mausert sich die neue platte des schweden nach und nach zu einem bemerkenswert intimen moment. äußerst besonnen zupft björn kleinhenz an seinem instrument, spielt mit einer stimme, die fragiler nicht sein könnte und formt damit mal wieder musik voller aufrichtigkeit.“


element of crime – immer da wo du bist bin ich nie
„über „am ende denk ich immer nur an dich“, den zweiten song des neuen albums von element of crime, wurde seit erscheinen derart erschöpfend geschrieben, dass sich jedes weitere wort eigentlich erübrigen sollte. dennoch: vielleicht ist ebendieser tatsächlich ihr perfektester song. aber auch die anderen zehn lieder der berliner schweben wie üblich in einem unvergleichlichen klangkosmos, den sich die band über jahre mühevoll aufgebaut hat. sei es das übermütige titelstück, das kitschige „der weiße hai“ oder das wiegenlied „storms are on the ocean“, mit dem sich die band am ende dieser fabelhaften platte an die anfänge ihrer karriere vor knapp 25 jahren spielt.“
