10. Juni 2009
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platten von
oklahoma - od

eels – hombre lobo
„mit tösendem geschrei, aber entspannter rhythmik eröffnet der bärtige kauz mark oliver everett sein neustes album, dessen elf weitere songs jedoch mit weitaus weniger ecken und kanten ausgestattet sind, als es noch auf den unzähligen vorgängern der fall war. vielmehr scheint sich „e“ auf die suche nach dem schönsten liebeslied begeben zu haben.“

26. Mai 2009
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oklahoma - od

phoenix – wolfgang amadeus phoenix
„eine diskografie ohne aussetzer. wie machen die franzosen das bloß? allein an den instrumental-stücken dürfen sie noch feilen. wie schon „north“ auf „it’s never been like that“, sorgt dieses mal „love like a sunset“ für sieben unschöne minuten einer ansonsten makellosen sommer-scheibe.“

26. Mai 2009
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oklahoma - od

conor oberst – outer south
„ob sich conor oberst mit seinem harmonischen country-folk gegenwärtig neue zuhörer erschließen möchte? manche mag er damit zugleich vergraulen. der inzwischen unverkennbar zutage tretende einfluss der mystic valley band entschädigt ungeachtet dessen ausnahmslos.“

10. Mai 2009
an jungen bands aus britannien fehlt es der musiklandschaft gewiss nicht. der neuste sprößling nennt sich life in film und unternimmt mit „sorry“ die ersten gehversuche. selbst wenn es womöglich nicht allzu lange dauern wird, bis die vier in der breiten masse ihrer kollegen untergehen, erhellt ihre erste single zumindest diesen moment.
5. Mai 2009
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oklahoma - od

bob dylan – together through life
„bereits im letzten jahr spielte bob dylan mit seiner tour-band, david hidalgo am akkordeon und mike campbell von tom petty’s heartbreakers sein augenblicklich 33. studio-album „together through life“ ein. fast alle songtexte stammen aus einer für dylan eher untypischen kollaboration mit robert c. hunter, der sich in vergangenen zeiten als texter für die berüchtigten grateful dead verdingte. musikalisch kramen bob dylan und konsorten mal wieder in der amerikanischen musikgeschichte herum und verleihen der platte schließlich leichten blues-einschlag. so kommt u.a. auch der legendäre songschreiber willie dixon zu credits für „my wife’s home town“, lehnt es sich doch stark an sein „i just wanna make love to you“ an. ist „together through life“ nun „die beste dylan-platte der letzten dreißig jahre“, einfach klischee oder gar ein schwacher nachfolger für „modern times“? eigentlich ganz egal. lassen wir lieber floskeln wie „das mit spannung erwartete neue studio-album“, „brilliantes alterswerk“ oder kritik an „erschreckend schwachen blues-übungen“, wie der deutsche rolling stone „jolene“ und „shake shake mama“ kommentiert, beiseite und konstatieren: freuen sich einfach alle, die sich von der platte, einem einzelnen lied oder einer nur kurzen stelle begeistern lassen können. mögen sie die fenster öffnen, lauter drehen und andere anstecken. 2009: dylan nimmt auf, dylan tourt – „it’s all good“. (gastrezension)
