2. Juli 2007

vier jahre ist es nunmehr schon her, dass rooney mit ihrem sommer-hit „i’m shakin“ für furore sorgten. dieses jahr siehts hingegen eher mager aus. keine sonne. keine hits, die hartnäckig nach ihr verlangen. vielleicht klappts ja aber doch noch diesen monat. denn am 20. juli erscheint „calling the world“, ein wohltuender mix aus gutgesinnten songs, die den regen geschwind vergessen lassen.
1. Juli 2007
taufrischer geheimtipp einer kollegin:
cargo city aus frankfurt. als vergleichsmusik ließe sich am ehesten noch pale nennen, doch ansonsten bekehrt „when i sleep i disappear“ durch einen recht eigenständigen sound.
30. Juni 2007
in der tabelle „beiträge meiner mixtapes“ stehen zwei jungs aus seatle bislang einsam an der spitze. „drei von fünf“ ist ein wahrlich gutes ergebnis, das wieder mal belegt, was für ein großartiges album das duo mit „everything all the time“ vergangenes jahr auf die beine gestellt hat. die zweite platte muss ben bridwell inzwischen leider zwar ganz eigenständig stemmen, allerdings mindert das meine spannung in keinster weise. erscheinen wird es wohl im oktober.
29. Juni 2007

seit einigen tagen habe ich nur noch diesen einen song im kopf. als hätte ihm jemand fesseln angelegt. „release me“ nennt er sich. mittlerweile habe ich auch das gesamte album dieser fabelhaften band gehört und es ist vollends um mich geschehen. jene zarte, aber forsche engelsstimme lässt von nina persson und cat power zugleich träumen. oh laura!
28. Juni 2007
verfasst
in
platten von
oklahoma - od

interpol – our love to admire
„einen ganz schönen druck haben die editors da aufgebaut. mit jedem hördurchgang wird „an end has a start“ besser. bleibt denn da überhaupt noch platz fürs „original“? was die spielzeit angeht, punkten interpol immerhin schon einmal. denn spendieren sie dem geneigten hörer einen ganzen song mehr als die besagte englische konkurrenz aus birmingham. im „single-vergleich“ würde ich hingegen den editors locker den ausgleich zutrauen. zwar ist „the heinrich maneuver“ ein passabler appetizer für „our love to admire“, doch gegen das übermäßige „smokers outside the hospital doors“ der editors ist kein kraut gewachsen. die ausgangslage gleicht demnach einem remis. nun zum gesamtwerk: auch interpol wissen an alte tugenden anzuknüpfen. wie in den besten „antics“-zeiten zelebrieren sie ihren düsteren und monotonen trauer-sound. einzelne songs herauszupicken hätte jedoch wenig sinn, da „our love to admire“ ein sehr homogenes album geworden ist, das nur in seiner vollen spielzeit zu überzeugen vermag. disco-hits vergangener tage wie „slow hands“ oder „evil“ lassen sich nur schwerlich ausmachen. zusätzliches indiz für die konsequente weiterentwicklung einer band, die beständig hohen anspruch fordert. um dennoch einen besonderen song zu würdigen, eignet sich hervorragend der letzte der platte. „lighthouse“ erzeugt ähnlich wie „well worn hand“ der editors ein wehmütiges finale und beendet eine platte mit vielen nachdenklichen momenten. im ergebnis unterliegen interpol den editors denkbar knapp, denn plätschert ihr drittes album zeitweise ein wenig vor sich hin, wohingegen es den editors gelingt, eine vielschichtige stimmung zu erzeugen.“
