29. Mai 2007

am vergangenen pfingstwochenende fand nun bereits schon zum elften mal das orange blossom festival statt. wie mir ein freund verriet, sorgte dieses jahr besonders ein junger mann aus deutschland für begeisterung. musik macht er unter dem namen get well soon. raushören lässt sich eine mischung aus bright eyes, arcade fire, okkervil river und den decemberists.
noch ganz ohne plattenvertrag in deutschland, wurden get well soon sogar als zweite deutsche band (überhaupt!) fürs glastonbury festival gebucht. zumindest ein indiz dafür, dass wir mit dem debüt-album „rest now, weary head! you will get well soon“, das wohl im september erscheinen wird, etwas ganz großes erwarten dürfen.
27. Mai 2007
seit letztem freitag im handel: ein wieder mal vielversprechendes debüt von der insel. mumm-ra machen psychedelischen indie-rock. mal laut und melancholisch, dann wieder düster und extrem tanzbar. ans herz legen möchte ich euch das schmuckstück „what would steve do?“ ihres albums „these things move in threes“. wärmstens zu empfehlen!
26. Mai 2007

wieder so eine verrückte „the“-band. diesmal hören sie auf den obskuren namen the mules. ihre myspace-seite gibt „psychedelisch“, „experimentell“ und „garage“ zwecks klassifizierung bekannt. letztendlich tönt das ganze dann verdächtig nach den doors. hörbeispiele gibts auf der schicken homepage der band. der erste langspieler „save your face“ ist bisher allerdings nur als uk-import erhältlich.
25. Mai 2007
meg white als angehörige des horizontalen gewerbes? ein typisches rollenspiel, wie es die white stripes nur zu gerne spielen. im video zum titeltrack des neuen albums hat es meg und jack diesmal nach mexiko verschlagen. zu sehen gibts neben spanischen untertiteln unter anderem auch einen rot-weiß gestreiften schimmel.
23. Mai 2007
verfasst
in
platten von
oklahoma - od

the pigeon detectives – wait for me
„man nimmt eine priese kooks, fügt einen schuss maximo park hinzu und verrührt das ganze mit den arctic monkeys. man erhält das übliche potpüree zeitgemäßer gitarrenmusik aus großbritannien. zubereitet wurde dieser gaumenschmaus abermals in leeds. das schmeckt zunächst einmal gewohnt köstlich. doch auch an seiner lieblingsspeise kann man sich bekanntlich mit der zeit satt essen. die pigeon detectives lassen mit ihren schmissigen songs zwar die herzen fürs erste außerordentlich hoch schlagen. unaufhaltsam stürmen sie jede tanzfläche, lassen beine wackeln und verbreiten allerorten gute laune. doch überstehen sie so den sommer? anfangs genannte zutaten lassen es durchaus vermuten, allerdings hat abwechslung bislang niemandem geschadet. zu prognostizieren wäre insofern, dass die pigeon detectives mit „wait for me“ monströsen jubel auslösen werden. ob sich dieser jedoch langfristig etablieren wird, bleibt abzuwarten. eine frage sollte gleichwohl geklärt werden: wann hat denn nun endlich jeder engländer seinen eigenen plattenvertrag?“
