18. Oktober 2007

a love for labrador

verfasst in outtakes von oklahoma - od

auf dem besten indie-label schwedens erscheint diesertage erneut eine wahre pop-sensation. sambassadeur ihr name. auch wenn „migration“ leider nur neun songs enthält, für große melodien ist gesorgt. per last.fm lässt sich das album bereits streamen. ansonsten darf man aber auch gerne auf einen älteren song zurückgreifen. weiterer anspieltipp: „subtle changes“. swedish music – at it’s best!

15. Oktober 2007

lucky number five

verfasst in outtakes von oklahoma - od

nada surf, die band für jedermann, bringt ein neues album heraus. am 5. februar nächsten jahres soll es soweit sein. wer wissen möchte, wie es klingt, sollte ihren auftritt bei myspace besuchen. dieser bietet „see these bones“ zum download an. scheint so, als könne „lucky“ tadellos an den wunderbaren vorgänger anknüpfen, meinem lieblingsalbum ihrer bisherigen diskografie.

01 – „weightless“
02 – „whose authority“
03 – „beautiful beat“
04 – „here goes something“
05 – „from now on“
06 – „i like what you say“
07 – „ice on the wing“
08 – „the film did not go ‚round“
09 – „the fox“
10 – „are you lightning?“
11 – „see these bones“

14. Oktober 2007

song des sonntags

verfasst in outtakes von oklahoma - od

endlich bleibt wieder zeit für den song des sonntags. dass er diesmal erst recht spät in erscheinung tritt, passt ganz gut. denn eignet sich der melancholische space-pop von young galaxy erstklassig, um mitsamt vielschichtiger klangwelten ins land der träume zu entschwinden. ein synthie-sound, der selbst mir gefällt. angenehme nachtruhe!

12. Oktober 2007

summer’s ending

verfasst in outtakes von oklahoma - od

seit längerem fallen die blätter schon geschmeidig von den bäumen, bedecken straßen und vergolden unsere täglichen wege. endgültige anzeichen dafür, dass uns der herbst in empfang nimmt. ob man überhaupt von einem sommer 2007 sprechen konnte, möchte ich mal offen lassen. jedenfalls ist eine neue jahreszeit angebrochen. die vertonung dieses wechsels gelingt steve goldberg & the arch enemies mit „summer’s ending“ durchaus angemessen, wie ich finde. am gratis-download führt also kaum ein weg vorbei. nach beigelegtem umzugsstress und eher sporadischen ausflügen ins internet wird in zukunft auch hoffentlich wieder mehr von mir zu lesen sein.

5. Oktober 2007

plattentest

verfasst in platten von oklahoma - od


babyshambles – shotter’s nation
„pete kann es noch. keine frage. sein schier unermessliches talent, songs zu schreiben, die berühren, scheint trotz unzähliger drogeneskapaden nicht vergehen zu wollen. gut so! mit „carry on up the morning“ beginnt das neue werk dann auch erstmal vertraut rau. einen recht nahtlosen übergang zum vorgänger möchte man vermuten. jedoch werden sich im laufe der platte noch einige starke kontraste gegenüber „down in albion“ herausstellen. aber auch der brüchige gesang in „you talk“ ist zunächst allseits bekannt. wie ein naiver, textunsicherer schuljunge bietet pete seine sangeskunst dar. auch die ehemalige lebensgefährtin kate moss fehlt wie zu erwarten nicht. so spukt sie nicht nur in „unbilotitled“ in der ein oder anderen textzeile herum. das schmissige „side of the road“ mit gefühlvollem pfeifen und gnadenlosem gepolter wirkt wie die zwiespältige person dohertys, dessen zwei herzen sich in der brust unaufhaltsam einen bitterbösen kampf liefern. lieblich rührende lyrics in einklang mit grobem hau-drauf-sound kann eben nur einem gelingen. ob mit der orgel in „crumb begging“ oder der herkömmlichen mundharmonika im stampfenden „baddies boogie“, pete verschlägt wieder mal allen die sprache. beim hören des verspielten „unstookietitled“ verlangt man sogar unweigerlich nach einer zigarrete. hieran führt kein weg vorbei, wenn man das gigantische ende dieses womöglich besten stückes der platte in voller pracht genießen möchte. auch den ruhigeren nummern „there she goes“ oder „the lost art of murder“ würde ein glimmstängel sehr gut stehen. doch verführt der gute pete keinesfalls zum drogenkonsum. seine ehrliche musik bleibt droge genug! was auf „down in albion“ noch gezielt ungeschliffen klang, wirkt auf „shotter’s nation“ wie glatt gebügelt. man wendet sich dem pop zu. schaden tut das niemandem. sondern animiert es umso mehr, konzerte der babyshambles zu besuchen, um herrn doherty live in aktion zu erleben. vorausgesetzt natürlich, er erscheint.“