20. Juni 2007

verpasst werden sollte heute abend auf keinen fall die improvisierte beziehungs-doku „keine lieder über liebe“ von lars kraume. vor zwei jahren begann mit diesem film die sangeskarriere jürgen vogels. leider wird diese nun auch erstmal wieder ein ende haben, denn die eigens für dieses projekt gegründete hansen band wird nach dem fest van cleef ad acta gelegt. ein grund mehr, um 22.45 uhr ins zdf zu schalten und der tour-atmosphäre beizuwohnen.
19. Juni 2007

die campus invasion ist gerade erst abgefeiert, da macht sich meine alte heimat erneut musikalisch bemerkbar. die band tent kommt aus dem marburger hinterland und wagt mit ihrem sehr pop-affinen sound zwischen the thermals und weezer den schritt aus der provinz. allerhöchste zeit, sich selbst ein urteil zu bilden. nun zu den fakten.
band-homepage: hier! myspace-seite: hier!
album: „excuso“ ist ab freitag im handel erhältlich.
18. Juni 2007
da gestern ausschließlich „flower power“-musik vergangener jahrzehnte mittels rundfunkempfänger gehört wurde, gibts den song des sonntags diesmal erst verspätet am montag. thematisch lässt sich jedoch vorzüglich an gestrige tonkunst anknüpfen. denn mal wieder macht ein singer-songwriter musik, die so gar nicht „nach heute“ klingt. findlay brown kommt aus dem norden englands und entwirft verträumte melodien, die an simon & garfunkel oder cat stevens erinnern lassen. welch folkige wohltat fürs ohr.
15. Juni 2007

auch schon eine weile auf dem markt ist das zweite album der band locas in love, bei dem man allerdings von einem gefühlten debüt sprechen kann, denn große aufmerksamkeit wurde den kölnern bislang nicht zuteil. dabei klingen sie auf „saurus“ viel feinsinniger als andere deutsche bands à la fotos, karpatenhund, fertig, los! oder junges glück. mein gott, wie sie aus dem boden sprießen.
13. Juni 2007

nicht, dass sie unter den tisch fällt, die neue loney, dear scheibe! bereits vor einigen monaten erschienen, zog mich „loney, noir“ erst kürzlich in ihren bann. seitdem läuft diese flauschige halbe stunde musik jedoch rauf und runter. sein viertes album hat der schwedische multi-instrumentalist emil svanängen unter dem pseudonym loney, dear inzwischen auf seinem eigenen label herausgebracht. dass das ganze einstweilen mehr und mehr nach sufjan stevens klingt, ist meiner begeisterung obendrein reichlich zuträglich.