12. Juni 2007

allerorts schon hochgelobt, will auch ich die white rabbits nicht unerwähnt lassen. ihr bereits erschienenes debüt „fort nightly“ hat sich zwar noch nicht ganz in meinem gehörgang eingenistet, aber abschreiben sollte ich sie noch nicht.
12. Juni 2007
verfasst
in
platten von
oklahoma - od

the white stripes – icky thump
„der blues geht in der regel seinen eigenen weg: betrübten blickes, geknickten ganges und stets im sexuellen notstand. manchmal kommt jedoch auch der blues ein wenig vom weg ab. er zieht sich etwas rot-weißes über und tanzt zu musik aus der garage. erstmals verlief sich gevatter blues im jahre 1997 in detroit, eine dame an den drums und ein herr an der gitarre sorgten für durchaus bemerkenswerte irritationen. inzwischen hat das duo, das sich mal als geschwisterpaar mal als geschiedene eheleute inszeniert, schon das sechste studio-album aufgenommen und noch immer ist man nicht geneigt, dem blues eine detaillierte wegbeschreibung auszuhändigen. denn längst hat wohl jeder einzelne diesen beeindruckenden sound ins herz geschlossen. auch „icky thump“ trumpft mit den bewährten mitteln auf: treibende drums, kreischende gitarre und fehlender bass. doch mischen sich derweil auch hammond-orgel, dudelsack und trompete unter die gästeliste der instrumente. an kreativität mangelt es keineswegs. es kracht und dröhnt an allen ecken, doch immer verbunden mit den musikalischen wurzeln, dem amerikanischen folk. da klingt nichts geschliffen. sämtliches material wird leibhaftig herausgetönt, so dass es den white stripes wieder einmal gelingt, den hörer auf eine entdeckungsreise mitzunehmen, die an stetiger originalität nicht zu überbieten ist. ich möchte mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, doch ist den beiden ausnahmemusikern mit „icky thump“ ihr intensivstes werk geglückt, das sie endgültig unverkennbar macht.“

11. Juni 2007

ripchord präsentieren uns den ungenierten beat der 60er. frisch aufpoliert und unverblümt wird er propagiert, dass es nur so scheppert. ihre bislang erste single trägt den namen „backstabber“, doch haben die briten mit „lock up your daughters“ und „shoot you down“ auch noch weitere adrette songs in der hinterhand. bis zum release des langspielers muss man sich jedoch mit ihrer myspace-seite begnügen, die das äußerst hörenswerte material zur verfügung stellt.
10. Juni 2007
wie man eine non-album single fachgerecht in szene setzt, zeigt der tokyo police club. das hübsche video zu „your english is good“ vermittelt ein so entspanntes lebensgefühl, dass die musik beinahe nebensächlich erscheint.
8. Juni 2007


heute ist freitag, seit geraumer zeit releasetermin für neue platten. zwei erwähnenswerte sind es diesmal.
zunächst die neue von den queens of the stone age:
„era vulgaris“ nennt sie sich und brettert ungemein brachial daher – verschreckt mehr als sie begeistert. schade! josh homme und kollegen sind wohl vergangenheit für mich.
dann noch ein debüt namens „cookies“ aus schottland:
die 1990s machen gelenkigen rock ’n‘ roll, der durchaus geeignet ist, die disco aufzumischen. laut gehört eine ganz prächtige affäre für die nächsten tage!